Leitbild

Unsere Vision ist eine vielfältige, ökologische, soziale und zukunftsfähige Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel produziert, die in erster Linie die Selbstversorgung unseres Landes sicherstellen.

 

Art. 2 der Statuten: «Das Bioforum bezweckt die Förderung des biologischen Landbaus und ganz allgemein des ökologischen Bewusstseins in der Bevölkerung. Es engagiert sich für eine ganzheitliche Lebensführung und unterstützt gleichgerichtete Bestrebungen aller Art.»

 

Dieses Ziel wird auf verschiedenen Ebenen angegangen:

  • Bewahrung der Erde: Der fruchtbare Erdboden ist die Grundlage für alles Leben auf der Erde. Zu ihm Sorge zu tragen, muss das Anliegen aller Menschen sein. Wir unterstützen vor allem die Bäuerinnen und Bauern als die unmittelbar involvierten Akteure und ermutigen sie zum biologischen Landbau.
  • Wir schlagen Brücken zur nichtbäuerlichen Bevölkerung: Wir engagieren uns als ProduzentInnen und Co-ProduzentInnen (KonsumentInnen) gemeinsam für den Erhalt und die Regenerierbarkeit unserer natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft. Wir schaffen Verständnis und Aufgeschlossenheit für umweltgerechtes biologisches und nachhaltiges Handeln in Land- und Volkswirtschaft.
  • Wir zeigen Zusammenhänge auf, wie sich Produktion, Verarbeitung, Transport, Handel und Konsum auf Umwelt und Gesellschaft auswirken.

Umsetzung des Leitbildes

  • Wir geben die Zeitschrift «Kultur und Politik – Zeitschrift für ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge» heraus. Darin werden unsere Ziele dargestellt und Wege zu sozial und ökologisch nachhaltigem Handeln aufgezeigt und begründet.
  • Wir organisieren Vorträge und Tagungen zu diesen Themen, so z.B. die Möschberg-Gespräche und den Biogipfel.
  • Wir bilden Arbeitsgruppen, um Themen vertieft zu bearbeiten. Beispiele: Fachgruppe Boden, Fachgruppe «Worte und Bilder im Biolandbau».
  • Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um Gleichgesinnte zu stärken und Aussenstehende neu für unsere Anliegen zu motivieren. Beispiel: E-Mail-Botschaften zu aktuellen Themen an MeinungsbildnerInnen und Multiplikatoren wie Berufsverbände, Politiker und Medien.
  • Gemeinsam mit uns gleichgesinnten Menschen und Organisationen kämpfen wir für das Recht auf Ernährungssouveränität, hier wie auch in (wirtschaftlich) ärmeren Ländern.
  • Wir vernetzen uns mit zielverwandten Personen und Institutionen, z.B. mit BioSuisse und ihren Mitgliedorganisationen, Umweltverbänden usw.