Kernthemen

Nachhaltigkeit...

...verstehen wir im ursprünglichen Sinn des Wortes: Nur soviel verbrauchen, wie sich in der Natur erneuern kann. Am einfachsten ist dies noch im Wald zu beobachten. Es wird nur soviel Holz geschlagen, wie nachwächst.

 

Der grösste Teil des Wirtschaftens in den Industrieländern basiert heute auf dem Verbrauch der natürlichen Ressourcen, z.B. Kohle, Erdöl, Uran usw. Dies steht im krassen Gegensatz zur Nutzung der natürlichen Ressourcen wie in den Primärsektoren Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft. Doch auch hier werden immer mehr naturfremde Stoffe und Hilfsmittel eingesetzt, was zu neuen Abhängigkeiten führt.

Ernährungssouveränität...

...ist für Politik und Wirtschaft im Zeichen der Globalisierung kaum mehr ein Thema. Im Zeichen knapp werdender Ressourcen (Erdöl, Wasser) und Lebensmittel infolge der rasanten Bevölkerungszunahme in den sog. Entwicklungs- und Schwellenländern und nicht auszuschliessender kriegerischer Ereignisse erlangt die Ernährungssouveränität in den Industrieländern wieder zunehmende Bedeutung. Langfristig werden die Menschen in den Hungergebieten der Erde nicht zulassen, dass die vor ihrer Haustür erzeugten Lebensmittel in die Mägen und Autotanks der Menschen in den reichen Ländern fliessen.

Fruchtbares Ackerland...

...ist die Basis, von der die Menschheit lebt. Er ist nicht vermehrbar und darf deshalb nicht als Spekulationsobjekt zweckentfremdet werden. Der Boden spielt nicht nur eine Rolle als Pflanzenstandort, sondern auch als Wasserspeicher und Klimaregulator. Der ungebremsten Zersiedelung des Landes und der ungebremsten Überbauung für Strassen und Freizeitanlagen sowie der Erosion durch unsachgemässe Bewirtschaftung muss dringend Einhalt geboten werden.

Energie...

...ist der Motor der Wirtschaft. Weil wir mehr verbrauchen als erneuert wird, entstehen irreparable Umweltschäden und gesundheitliche Risiken für spätere Generationen. Auf der andern Seite steht uns in der Sonnenenergie ein praktisch unerschöpfliches Potential zur Verfügung, das noch weitgehend ungenutzt ist.

Gentechnologie...

...ist ein noch junges wissenschaftliches Spielfeld, dessen Risiken noch kaum erforscht sind und das in Umgehung der Naturgesetze den Menschen mehr und bessere Nahrung und Krankheitsbekämpfung verspricht. Als Alternative schlagen wir eine Forschung vor, die mit den Naturgesetzen statt gegen sie arbeitet und langfristig mechanistische Denkmodelle überflüssig macht.

Sozialkompetenz...

...muss auf allen Ebenen des menschlichen Zusammenlebens gefördert und praktiziert werden, damit das Leben auf dieser Erde für alle Menschen lebenswert bleibt. Wir müssen Verantwortung wahrnehmen gegenüber Menschen, Tieren und Pflanzen, d.h. gegenüber der ganzen Schöpfung. Diese zu bewahren und zur vollen Entfaltung zu bringen, ist die höchste Leistung, die wir erbringen können.