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Unser Ziel ist eine vielfältige, ökologische, soziale und zukunftsfähige Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel produziert, in erster Linie für die Selbstversorgung unseres Landes.
Landwirtschaftspolitik ist Gesellschaftspolitik. Als Produzent/innen und Co-Produzent/innen (Konsument/innen) fühlen wir uns gemeinsam verantwortlich für die Erhaltung und Regenerierbarkeit unserer natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft sowie für die lokale/regionale Versorgung mit vollwertigen Lebensmitteln. Wir sind uns bewusst, dass unser Verhalten Einfluss hat auf das Leben der Menschen im Süden.
Unser Ansatz ist interdisziplinär. Ein breit abgestützter Beirat unterstützt den Vorstand in der Umsetzung unserer Ziele.
Wir geben die Zeitschrift «Kultur und Politik» heraus und organisieren ein bis zweimal jährlich die Möschberg-Gespräche sowie den jährlichen Biogipfel.
Das Bioforum Schweiz ist unabhängig von wirtschaftlichen und parteipolitischen Interessen.


Wir haben einen statistischen Selbstversorgungsgrad von etwa 50%. Energetisch betrachtet ist unser Selbstversorgungsgrad mit Lebensmittel jedoch Null.
Die Wurzeln des organisch-biologischen Landbaus
Die meisten Leserinnen und Leser von «Kultur und Politik» wissen es längst: Hans und Maria Müller und Hans-Peter Rusch werden international als die Begründer des organisch-biologischen Landbaus angesehen. Dabei haben sie den Biolandbau nicht «erfunden». Zahlreiche Denker und Forscher vor und mit ihnen haben den Weg dazu vorbereitet. Mit der damaligen «Bauernheimatschule Möschberg» bot das Ehepaar Müller den neuen Ideen im Landbau eine ideale Plattform. Maria Müller als akribische Versuchsanstellerin im Schulgarten, Hans Müller als genialer Multiplikator und Hans-Peter Rusch, indem er die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit des Bodens und jener von Pflanzen, Tier und Mensch aufzeigte.
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