Möschberg-Gespräch 2012

Markus Schär: Ein (land)wirtschaftlicher ­ Paradigmenwechsel tut not
In ihrem Möschberg-Referat entlarvte die Agrarökologin Angelika Hilbeck die industrielle Landwirtschaft als ein dysfunktionales System, das zwar mithilfe von massivem Einsatz nicht erneuerbarer Ressourcen die Produktion steigert, aber zugleich die Hungerproblematik verschärft und die ökologischen Existenzgrundlagen zerstört. Sie forderte eine grosse Trans­formation der Gesellschaften und skizzierte das Modell einer Landwirtschaft in einer dekarbonisierten Suffizienzgesellschaft.
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Markus Schär: Ganzheitlich gesund – die «innere Ökologie» des Menschen
Das Referat von Dr. med. Thomas Rau, Chefarzt der Paracelsus-Klinik Lustmühle, brachte den Möschberg-Teilnehmenden die Grundgedanken der biologischen Medizin näher und stellte direkte Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit/Krankheit her. Dabei kamen nicht nur verblüffende Analogien zwischen dem Boden und unserem Körper zum Ausdruck, sondern es ergaben sich auch Anknüpfungspunkte an die Kritik der Industriali­sierung der Landwirtschaft.
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Markus Lanfranchi: Mehr Bauernsouveränität statt Strukturwandel und wachsende Abhängigkeiten
Was wurde am diesjährigen Möschberg-Gespräch diskutiert, und wie sind die Diskussionen zu deuten? Der Bioforum-Präsident wagt eine Synthese.
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